Aktuelles

Irrsinnige Gedanken der Kanzlerin?
Montag, 12. August 2013

Wirft der Wahlkampf seine Schatten voraus?

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich zu dem Ziel bekannt, 5 % der deutschen Wälder einer natürlichen Entwicklung zu überlassen. Das sollte im Jahre 2020 erreicht sein. Aus 5 % der Wälder soll wieder Wildnis werden um Menschen mit der Natur vertraut zu machen. Hat diese Frau eine Ahnung was sie da sagt? Als Anschauungsbeispiel kann sich jeder Mensch den „Nationalpark Bayerischer Wald“ betrachten, dort sind bis Ende 2011 7558 ha der alten Fichtenbestände abgestorben.

Nach den Jahrhundertstürmen hat sich der Borkenkäfer ohne menschliche Gegenwehr ausgebreitet und die gesamten Hochlagen abgefressen. Tausende von cbm wertvolles, langsam gewachsenes Berg- Fichtenholz ging verloren. 1 cbm Klangholz, geeignet für Musikinstrumente, wie auf den Bergen Lusen, Rachel oder Falkenstein verfaulte wird mit ca 2 000 € gehandelt. Auf dem Land ist nicht einmal mehr Geld vorhanden um die größten Löcher der Strassen zu flicken.

Die Urlauber sind begeistert vom Wildfreigehege und verbinden den Nationalpark mit dem Gehege. Mit den Kamalitätsflächen sind aber 80 % der Urlaubsgäste nicht einverstanden und finden die Wildnis als „Schlamperei und Vergeudung“.

Nun möchte die Kanzlerin dies „Schlamperei“ auf 5 % der Wälder ausdehnen. Will sie damit noch ein par Stimmen von Wildnisbefürwortern einfangen?
Hat die Frau überhaupt eine Ahnung was sie anstellt. Der Borkenkäfer wird auf diesen sich selbst überlassenen Flächen fröhliche Urstände feiern und sich ungehindert auf die Privatwälder ausbreiten. Die angrenzenden Waldbesitzer werden dann die vom Borkenkäfer befallenen Bäume fällen und für billiges Geld verscherbeln müssen. Die Waldbauern aber möchten ihren Besitzstand wahren und wertvolles, altes hiebreifes Holz ernten. Sind dann die Menschen mit der Natur vertraut?

Mit solchen irrsinnigen Vorderungen wird die Kanzlerin bei den Bauern keine Stimmen bekommen.