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Bundesrechnungshof will Besteuerung für Kleinbauern ändern
Freitag, 27. Januar 2012

Der BHR stellte fest, dass Kleinbauern zu wenig Steuern zahlen und möchte deswegen die sog. Einheitswertbesteuerung abschaffen.

Der Bayerische Landesverband der Landwirte im Nebenberuf sowie der bundesweite Dachverband Bund der Landwirte (BdL) wehren sich energisch dagegen. Für die Klein- und Nebenerwerbslandwirte wird dadurch die zu bewältigende Bürokratie noch viel mehr ohne dass der Staat mehr Steuern einnimmt. Fest steht, wenn alle NE- Landwirte nach Buchführung oder Einnahmen- Ausgabenrechnung besteuert würden, so würden sie insgesamt weniger Steuern zahlen als nach der sog. 13 a Besteuerung.

Fazit: Würde dem Verlangen des BRH nachgegeben, so hätten die Nebenerwerbslandwirte zusätzlich noch einen erheblichen Borokratiekram zu erledigen, hätten ev. unnötig große Kosten für die Steuerberatung zu tragen und der Bund hätte bestimmt nicht mehr Steuern. Die vereinfachte Form der jetzigen Beteuerung spart auch bei den Finanzämtern Bearbeitungsaufwand.

Wir Nebenerwerbslandwirte wehren uns energisch gegen die unsinnigen Vorschläge des BRH.