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Definition der Nebenerwerbslandwirte wird geändert
Freitag, 28. Oktober 2011

Auf Druck des Bayerischen Landesverbandes der Landwirte im Nebenberuf wurde die Definition des Nebenerwerbslandwirts in der künftigen Gemeinsamen Agarpolitik (GAP) wieder geändert.

Im Vorfeld der Verabschiedung der neuen GAP Richtilien wurde unter dem Titel "Definition Nebenerwerbslandwirt" bekannt, dass NE-Landwirte mit einer bisherigen Fördersumme von über 5.000 € aus Direktzahlungen, diese künftig nur mehr erhalten sollen, wenn ein Nachweis vorliegt, dass mindestens 5 % des Gesamteinkommens aus der Landwirtschaft stammt. Diese Schwelle hätten Nebenerwerbslandwirte mit laufenden Betriebsinvestitionen größtenteils nicht mehr erreicht. Ohne die Förderung wäre für viele eine Betriebsaufgabe die Folge gewesen.

Mit einem Brief an Agrarkommissar Ciolos und vielen EU- Parlamentariern haben wir erreicht dass der Text kurzfristig geändert wurde. Bei der  Verkündung am 12.10.2011 lautete die Passage:

"dass die Direktzuwendungen mindestens
5 % des Gesamteinkommens sein müssen".

Damit wären für sehr viele NE-Landwirte die Direktbeihilfen weiterhin gesichert.

An dieser Stelle vielen Dank an alle, die uns in dieser Angelegenheit unterstützt haben!

 

Karl Fuchs, Landesvorsitzender Bayern